In der “Münchner Erklärung”, welche zum Verhältnis privater Presse und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Stellung nimmt, zeichnet sich eine starke Resonanz innerhalb der deutschen Verlagslandschaft ab. Bereits 55 Verlage und Verleger haben sich der Erklärung angeschlossen, wie der Initiator VDZ (Verband der Zeitungsverleger) mitteilte.
Ziel der “Münchner Erklärung” ist es, neue Rahmenbedingungen für ein faires Miteinander von freier, unabhängiger Presse und öffentlich-rechtlichem Rundfunk anzuregen. Aus Sicht der Unterzeichner müssen die Medienangebote öffentlich-rechtlicher Anstalten im Internet auf Bewegtbilder und Audio begrenzt werden. Der ständige Wandel auf den Medienmärkten erzwingt Reformen.
Das Anliegen findet auch in politischen Kreisen der Hauptstadt gehör. “Mit der Digitalisierung wird die bisher bestehende weitgehende Balance der Meinungsvielfalt in der Bundesrepublik Deutschland gefährdet. Deshalb muss der Gesetzgeber für neue faire Rahmenbedingungen sorgen”, heißt es zum Beispiel in einer diese Woche veröffentlichten Presseerklärung von Wolfgang Börnsen, medienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Quelle: www.vdz.de
